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Posts mit dem Label "Kritische Praxis" werden angezeigt.

Die Anwendung des Theater der Unterdrückten in Europa: Tagung München 1995 mit Augusto Boal und Kolleg*innen

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Ein Abend im großen Saal der Hochschule in Pasing, mit etlichen hundert Besucher*innen, aus der Tagung an der Hochschule, dem Seminar in Gauting mit Boal und der Öffentlichkeit: Für den Austausch mit den Bildungswerken kam Oscar Jara aus Costa Rica zu Wort. In Mittelamerika ist er Koordinator der Nicht-Regierungs-Organisation „ ALFORJA “ zu deutsch „Satteltasche“.  Er stellte die Arbeit in diesem Netzwerk der Bildungswerke in Nicaragua, Panama, Mexico, Guatemala, El Salvador, Honduras Cuba und Costa Rica mit vor, die sich in ihrer Arbeit auf die Vorstellungen von Paulo Freire beziehen. Eine Szene zu „ verdächtigen Freundlichkeiten “ stellte die Methode des Forum-Theater vor, die Szene „better waiting “ aus der Flüchtlingsarbeit in Kroatien illustrierte die Anwendung der Methoden im dortigen Kontext. Nach einer kurzen Pause schilderte Augusto Boal die Entwicklung des Theater der Unterdrückten aus der Alphabetisierung, der politischen Arbeit und der Bewusstseinsbildung in Lateinamer...

Öffentliche Expertenanhörung: Flüchtlinge aushungern? April 1998 17 -19 Uhr in München, Marienplatz

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Angeregt von der Methode der „ Chamber in the Street „ von Augusto Boal , als eine Informations-Möglichkeit als Stadtrat im Legislativen Theater in Rio de Janeiro, die Bürger*innen über die Abstimmung in den „Kammern“ zu informieren: Es können direkte Protokolle genommen werden, wie hier vom Bundesrat, aus dem sonst nie direkt öffentlich berichtet wurde:  der entwicklungsdienst theater- methoden in der Paulo Freire Gesellschaft damals e.V. in München, mit freundlicher Unterstützung des FachForum Eine Welt in der Münchner Agenda 21, eine dann städtisch unterstützte Initiative: Öffentliche Expertenanhörung: Flüchtlinge aushungern? 27. April 1998 17 -19 Uhr in München, Marienplatz Am Podium: ExpertInnen aus der Flüchtlingsbetreuung, aus der Rechtsberatung, Kirchen und Verbänden, Mitarbeitenden des Münchner und Bayrischen Flüchtlingsrates Im Publikum: PolitikerInnen, Parteien und Betroffene, PassantInnen, NachbarInnen und Sie Politischer Hinter...

Vom Theater der Unterdrückten zum Legislativen Theater, Bericht von der Europäischen Konferenz zum Legislativen Theater 23.-27. Oktober 1997 in München

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Vom Theater der Unterdrückten zum Legislativen Theater  mit Augusto Boal Bericht von der Europäischen Konferenz zum Legislativen Theater 23.-27. Oktober 1997 in München (Ein ausführlicher Workshop-Bericht ist hier) In Rio de Janeiro wird auf den Straßen und in den Wohnvierteln direkte Politik gemacht: Theatergruppen spielen Themen der Leute und laden diese dabei ein, die Situationen, in denen sie unter Druck kommen, gemeinsam zu verändern. Augusto Boal war vier Jahre lang Stadtrat der 7-Millionen-Stadt und hat mit seinen MitarbeiterInnen in 19 Theatergruppen die protokollierten Vorschläge der BürgerInnen durchgearbeitet und daraus 50 Gesetzesvorschläge und Initiativen in den Stadtrat eingebracht, wovon 13 angenommen wurden. Daneben gab es noch die Möglichkeit, Boal Empfehlungen für sein Abstimmungsverhalten in anderen aktuellen Angelegenheiten und in einer öffentlichen Abstimmung des Etats mitzugeben. Im Oktober 1997 trafen sich gut 30 Theater-KollegInnen aus Brasil...

Forumtheater ist die Praxis zur Kritischen Theorie: Heilung von Autoritäts- und Erziehungsschäden

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Forumtheater   ist die zentrale Methode im   Theater der Unterdrückten   von Augusto Boal, der die neuen Methoden aus den Inszenierungen und in den Befreiungsbewegungen Lateinamerikas sowie aus den Ideen Bert Brechts und der   Pädagogik der Unterdrückten   von   Paulo Freire   entwickelt hat, um ein kommunikatives Theater zu schaffen. Augusto Boal   inszenierte in Brasilien, studierte in den USA, migrierte nach Argentinien und dann ins Exil nach Europa, am 2. Mai 2009, genau 12 Jahre nach Paulo Freire, schloss er sein letztes Buch   „ Ästhetik der Unterdrückten “   mit dem Leben unter uns. Von 1981 bis 1999 hatten wir ihn öfter zu Besuch in München gehabt, dann seine Mitarbeitenden aus Rio de Janeiro, mit denen er dort das Legislative Theater im Stadtrat als Ratsherr (Vereador) mit vielen engagierten Gruppen der Stadt entwickelt hatte. In seinem ersten Arbeitsfeld, das ich erleben durfte, zeigte er Forum-Szenen mit arbeitslosen Schauspie...